Der wirklich schön gelegene Hafen von Barhöft empfing uns erneut mit eindrucksvollen Impressionen des einmaligen Windwatts zwischen Hiddensee und Festland.  


Diese kleinen Kerlchen entpuppten sich als unsere anfangs unentdeckte Nachbarschaft in einer Mauerlücke gleich unter dem Steiger. Gut getarnt warteten sie auf ihre unter Dauerstress stehenden Eltern. Diese Bande satt zu kriegen, ist sicherlich kein einfaches Unterfangen!


Vor allem müssen sich die bedauernswerten Eltern in Sekundenbruchteilen entscheiden, welchen dieser hungrigen Schnäbel sie denn nun bedienen, damit auch keiner zu kurz kommt. Scheinbar klappte das aber ganz gut!

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Bei totaler Flaute ging es dann unter Motor von Barhöft aus wieder zurück nach Heiligenhafen. Wenn man überlegt, wie selbstverständlich das heute ist und vor gut 25 Jahren ein absolutes Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre, mal eben so von Ost- nach Westdeutschland zu schippern. Leider - oder vielleicht auch Gott sei Dank - vergißt man das alles viel zu schnell.

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Die erste Touristenschwärme machten sich bereits auf den Weg ins Heiligenhafener Naturschutzgebiet "Graswarder", dessen Schönheit sich eigentlich vom Wasser aus erst so richtig erschließt. 

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Der fliegende TÜV von Heiligenhafen prüfte derweil die Standfestigkeit von Mast und Baum!

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Andere prüften derweil Wasserqualität und -temperatur ...

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Und uns erschloß sich die Wildheit der sogenannten "Steilküste" von Heiligenhafen. Nach dem Besuch der steilen Kreideklippen auf der dänischen Insel Møn kam uns diese Bezeichnung reichlich gewagt vor ... schön war`s trotzdem!

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Eine Algenpackung soll ja bekanntlich gut fürs Gesicht sein. Manche Kurgäste verwechseln da offensichtlich etwas :)

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Nach problemloser und immer noch kostenloser Schleusung hinein in den Nord-Ostsee-Kanal trafen wir gleich auf eine Menge größerer Brüder und Schwestern, für die diese Rallye der Riesen zum täglichen Geschäft gehört. 

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Gut beschützt durch die Rückkehrer von der Kieler Woche konnten wir diese Kanalfahrt unbeschwert genießen.

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... und schon einmal einen Blick auf unser neues "Schiffchen" werfen. So was Kleines braucht der Mensch von Welt einfach, haben wir uns gedacht :). 

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Im beschaulichen Rendsburg haben wir dann einen Übernachtungsstopp eingelegt und uns die Stadt bei brütender Hitze angeschaut, hechel!

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Die Ausfahrt aus dem NOK bei Brunsbüttel verlief ebenso problemlos wie die Einfahrt, aber die totale Flaute auf der Elbe bescherte uns einen weiteren Trip unter Motor bis Otterndorf. Dort wollten wir den Mast wieder legen und dann den Heimweg über die Kanäle antreten. 

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Unterwegs begegneten uns Krabbenfischer aus Greetsiel, umschwärmt von gierigen Möwen und bei der Arbeit.

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Man wagt sich kaum auszumalen was passiert, wenn man diesem dicken Bulb zu nahe kommt ...

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Groß und Klein verschwanden im schwülen Dunst der Elbe in Richtung NOK.

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In Otterdorf lief uns zwar auch das Wasser weg, aber wir standen mit Naviculum nicht völlig auf dem Trockenen.

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Immerhin hatte das weglaufende Wasser etwas Gutes: Den Entenpool! Obwohl die Enten immer rundum von Wasser umgeben sind, jederzeit dort planschen und schwimmen können, war dieser "Pool" wohl doch etwas ganz Besonderes, denn die Tiere badeten mit Wonne darin!

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Tja, und das waren die Vorboten eines kräftigen Gewitters, dem ersten, das wir unterwegs erlebt haben, während im Rest der Republik wohl die Welt im Regen untergegangen war. Wir hatten sooo viel Gück bisher, fast immer Sonne pur bei angenehmen Temperaturen. Ich erspare mir das jetzt mit den Engeln ... :)

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Dann ging es hinein in den Elbe-Schiffahrtsweg bis rüber nach Bremerhaven und hinein ins schlechte Wetter ...

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Festgemauert in der Erde ... nein, an der Pinne, steht der wasserfeste, unerschrockene Skipper, pfeift auf den trockenen Steuerstand unter Deck und beweist damit, dass Sirius-Besitzer eben keine Weicheier sind!

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Unser Ankerplätzchen in einem Altarm der Hochwasser führenden Ems verschaffte uns einen entspannten Abend ...

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... und eine ebenso entspannte Weiterfahrt! In ein paar Tagen geht es dann wieder Los in Richtung Nordsee. Bis dann!