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Der aufmerksame Leser und Betrachter unserer Fotos wird sicher erkennen, dass dieser Sonnenuntergang nicht in Kappeln stattgefunden hat. Wo denn bloß?
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Nach einer schönen Überfahrt von Kappeln aus sind wir in dem kleinen, aber feinen Hafen Langballigau am Beginn der Flensburger Förde angekommen. Hier gibt es gleich gegenüber dem Gästesteg ein ausgezeichnetes Fischbrötchen-Restaurant, eine Waffelbude, die Tip-Top-Duschen und ein brauchbares WiFi.
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Hier kann man den frisch gefangenen Fisch gleich vom Boot weg kaufen, unabhängig von der Sorte das Kilo für wirklich günstige 5 €. Da der Naviculum-Smutje angesichts vorhandener Gastronomie in den Ausstand getreten ist, muss ein Foto dieser lukullischen Quelle ausreichen ...  
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Wir haben uns in Langballigau zum ersten Mal aufs Fahrrad geschwungen und die Gegend um Langballigau herum erkundet. In 15 km wären wir zwar schon in Flensburg angekommen, aber das wollten wir dann doch lieber mit dem Boot erledigen. So haben wir ein schönes Frühlingstourchen durch die üppig blühenden und wohlriechenden Rapsfelder unternommen. Obwohl wir und ihr schon viele Rapsbilder gesehen haben, ist diese leuchtende Pracht immer wieder von faszinierender Schönheit.  
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Leuchtendes Gelb, soweit das Auge reicht.
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Und natürlich das den Augen wohltuende erste Grün des Wonnemonats Mai ...
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Entgegen unserer Erwartungen geht es entlang der Flensburger Förde ganz schön auf und ab. Aber man wird dafür auch mit atemberaubenden Aussichten auf die Förde belohnt.
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Hier werfen wir gerade einen ersten Blick auf die Flensburger Stadtsilhouette bei der Anfahrt auf den Stadthafen ...
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und an diesem Steiger haben wir dann einen guten, aber etwas lauten Liegeplatz gefunden. Egal, wir wollen ja die Stadt erkunden und keinen Erholungstag einlegen.
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Die Sonne strahlte mal wieder von wolkenlosem Himmel auf uns herab und ließ Flensburg in schönstem Licht erstrahlen. Viele Menschen waren auf der langen Einkaufsstraße quer duch die Stadt und in den schönen kleinen Nebengäßchen mit ihren kleinen Andenken- und Kunsthandwerk-Geschäften unterwegs.
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Manche fühlten sich durch das schöne Wetter wohl auch dazu aufgefordert, den heimischen Kleiderschrank zugunsten einer neuen Frühlingsgarderobe aufzuräumen und interessierten Vorübergehenden anzubieten.
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Alles in allem ist Flensburg ein lohnendes Ziel für einen kleinen Tagesabstecher per Boot.
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Diese Schmuckstückchen lagen sicher vertäut im Museumsschiff-Hafen von Flensburg.
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Wir sind dann bei Windstärke 0-2 unter Drifter- und Motoreinsatz wieder zurück nach Langballigau gedüst, wo wir vom dortigen Festkomitee "Gänsesäger" nebst Nachwuchs gebührend empfangen wurden.
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10 Küken hatte die besorgte Mama im Schlepptau. Da die Jungenaufzucht bei Gänsesägern reine Frauensache ist, war von dem Erzeuger weit und breit nichts zu sehen ... 
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Und hier liegen wir nun, mit Blick aus der ersten Reihe auf die Förde, etwas wackelig zwar aufgrund der Windrichtung, aber (noch) durchaus erträglich. Und ...
... unser "Freebag"-Sonnenschutz hatte Premiere und zeigte sich im Laufe des Nachmittags bei guten 4 Bft. noch als erstaunlich windfest.