DSC04686
Eine Portion Lübecker Krebse an Algensalat bitte! Für Alt- und Jungmöwen!

DSC04689
In der alten Hansestadt Lübeck lagen wir in der Altstadt-Marina, direkt im Hansahafen, ca. 500 Meter vom Holsten-Tor und wenige Schritte von der Innenstadt entfernt. Es  war zwar immer noch lausekalt, aber allmählich kam Wetterbesserung in Sicht, wie man an der zunehmenden Anzahl der Angler entlang des Kais sehen kann.

DSC04694
Ein gut getarnter Parkplatzwächter hielt in Travemünde Ausschau nach Parksündern. Da noch nicht so sehr viel los war, blieb zwischendurch auch Zeit für ein kleines Schläfchen auf dem angewärmten Asphalt.

DSC04702
An unserem Liegeplatz in der Marina-Baltica in Travemünde waren wir immer im Visier der großen Pötte, denn der Wendeplatz der Skandinavien-Fähren lag genau querab.
Frei nach dem Motto: "Et hätt noch immer joot jejange!", trat der jeweilige Kapitän rechtzeitig auf die Bremse, ohne dabei die Widerstandsfähigkeit unseres GFK-Rumpfes näher zu testen.

DSC04704
Der Himmel über Travemünde ging abends in tiefroten Flammen auf ... 

DSC04710
So empfing uns der kleine Fischerhafen in Timmendorf Strand auf Poel.
(Nicht "Timmendorfer Strand" bei Travemünde!) Ein wundervolles Fleckchen zum Ausspannen!

Timmendorf
Timmendorf Strand (an der roten Markierung!)

DSC04713
Dieser Hafen ist eine lebendige Mischung aus noch aktivem Fischereihafen und neu ausgebautem Wasserwanderrastplatz.
Wir blieben drei Tage und fuhren von hier aus mit dem Bus über blühendes Frühlingsland in die 28 km entfernte Hansestadt Wismar.

 DSC04718
Außerdem gibt es in Timmendorf Strand gewagte Wasserkunstwerke zu besichtigen ...

DSC04720
... man muss allerding ein Auge dafür haben.

DSC04726
Die folgenden Bilder sollen Euch einen kleinen Eindruck von der Idylle und der Schönheit dieses kleinen Hafens geben.

DSC04727

DSC04730

DSC04731
Am frühen Morgen gibt es schon regen Schiffsverkehr in alle Richtungen.
(Der Tonnenleger im Hintergrund hört auf den Namen: "Sturmmöwe", das andere Bötchen im Vordergrund auf den Namen: "Erpel"!)


DSC04733

DSC04735

DSC04736
Auch unser "Schiffchen" fühlte sich, frisch geputzt von Skipper und Mannschaft, zwischen den anderen Fischerbooten und Segelyachten recht wohl.

DSC04740
Hier weist der Skipper den Weg: Übermorgen geht es weiter in Richtung Heiligenhafen.

DSC04742

DSC04746
Einige wenige Kurgäste befanden sich bereits bei ihren Kneipp`schen Anwendungen. Uns war das allerdings noch viiiel zu kalt!

DSC04748

DSC04752
Die Wismarer Fischereiaufsicht "Graubutt" ist überall dort, wo Not am Fisch ist, auch zwischen Wasser und Himmel.

DSC04753
Die ersten sonnigen Tage treiben auch hier oben im Norden endlich die tollsten Blüten. 
Die Vegetation ist gegenüber der Köln-/Bonner-Bucht sicherlich noch 3-4 Wochen zurück.
Allerdings strahlt der Raps inzwischen mit dem dunkleren Gelb der Löwenzahnblüten an den Wegrändern um die Wette.


DSC04759

DSC04761

DSC04767

DSC04768
In Timmendorf - frühmorgens nach getaner Arbeit - gönnen sich die Fischer ein bis xxx Fläschen Bier. Allerdings unter strenger Polizeiaufsicht, damit keiner auf die Idee kommt, noch mehr Fische an Land zu ziehen ... Das ist bürgernahe Polizeiarbeit!

DSC04778
Und wenn die Polizei einmal verhindert sein sollte, wacht ein anderes Auge des Gesetzes darüber, dass im Timmendorfer Hafen alles mit rechten Dingen zugeht.

DSC04783
Bei unserem Besuch in Wismar hatten wir echtes Wetterglück, denn eigentlich hätte uns laut Vorhersage dicker Regen erwischen müssen. Die Stadt strahlt frisch renoviert als Teil des UNESCO Welterbe. Sie macht einen quicklebendigen Eindruck und da sie Hochschulstadt ist, gibt es hier auch noch eine gesunde Anzahl junger Menschen. Und in den Nebenstraßen gibt es auch noch viele kleine Geschäfte, die Individuelles anbieten statt dem ganzen globalisierten "Scheix" ... 

DSC04784
Auch hier: "Alter schützt vor Torheit nicht", im Frühling schon gar nicht.
Die Jungs von der Wismarer Rockergang hielten kräftig Ausschau nach ein paar passenden Bräuten ...

DSC04788

DSC04791
In diesem appetitlichen roten Haus haben wir dann superleckere Eisbecher vertilgt, es war einfach zu einladend!

DSC04798
Hier kann man noch einmal den Gegensatz zwischen Wismar alt und neu bestaunen, inzwischen ein Gott sei Dank eher seltener Anblick.

DSC04798Tourist
Ein paar amerikanische Touristen hatten sich auch schon nach Wismar verirrt.
Hier ein Mitglied der weit verzweigten Kermit-Sippe. Seine Miss Piggy hatte er wohl zu Hause gelassen ...